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Sean Connery - Ein Mann Wie kaum ein Anderer

Das Jahr 2020 war von Anfang an vom Kümmernis gezeichnet. Warum ist das Leben mit solchen Gefahren gefüllt, fragten wir uns nahezu an jedem Tag. Ferner waren wir nahezu von allen Seiten dazu verleitet worden immer tiefer in den Kaninchenbau des Untergangs und der Finsternis herunterzurutschen, um die Welt nie wieder durch das Prisma der Positivität zu betrachten.

Doch erinnerten wir uns gemeinsam zu Recht an die Herausforderungen unserer Vorfahren. Darin haben wir erkannt , dass „auch dies vergehen wird“ um Winston Churchill zu zitieren. Ja wir entdeckten gar gemeinsam den Leitsatz „Schönheit wird die Welt retten!“

Obwohl wir 2020 hart kämpfen mussten, um uns von den Fesseln der globalen Pandemie zu befreien, wir unzählige Leben dabei verloren haben, Lebensgrundlagen in Mitleidenschaft gezogen wurden und die Welt, wie wir sie kannten, auf den Kopf gestellt wurde wie nie zuvor, erinnerten wir uns daran, das einige außergewöhnliche Männer (und Frauen), mit der Herausforderung als Katalysator, dazu angespornt wurden in einer Zeit wie dieser außergewöhnliche Leistungen zu vollbringen – solche, von denen man eines Tages aus den Annalen der Geschichte berichtetet.

Inmitten dieses Chaos erfuhren wir leider auch vom Ableben des ehrwürdigen Sean Connery.

Mit bittersüßer Nostalgie möchten wir uns heute an den Stil, den Charme, das Charisma und das unvergleichliche Selbstvertrauen des ersten James Bond erinnern, der durch seine Art in die Annalen der Geschichte eingegangen ist, denn Sean Connery war von Anfang an der Architekt seines eigenen Stils.

Er war ein Mann, der nach seinem eigenen Takt marschierte, ein Mann der die Gegebenheiten nicht einfach akzeptiert hat, sondern das „Universum verbogen hat“ um seinen Weg gehen zu können und damit geht das Vermächtnis von Sean Connery über Stil, Status und Kino weit hinaus…

 

Kein Status Quo Verwalter

Sean Connery hielt sich an keinen Status Quo und war auch niemals ein „Status Quo Verwalter“.

Stattdessen forderte er diesen wo er konnte heraus. So wird z.B. gemunkelt, dass er seine Jungfräulichkeit im Alter von 14 Jahren an eine erwachsene Frau verlor. Er trug zwei Tattoos in einer Zeit, in der sie sicherlich weniger gesellschaftsfähig waren als heute und dazu trug er seine Schroffheit - womöglich das Produkt seiner Herkunft aus der Arbeiterklasse - wie ein Ehrenzeichen und schämte sich seiner Identität nicht.

Sein ganzes Leben lang und seine Karriere hindurch hat sich Connery der Idee der Konformität entzogen. Er zelebrierte einen unerschütterlichen Sinn für sich selbst wie kein anderer -  und dafür zollen wir ihm Tribut, denn darum geht es diese Saison: Do Your Own Thing…! 

Ein Mann mit magnetischem Charme und Charisma

"Von dem Moment an, als er 1962 in "Dr. No" zum ersten Mal auftrat, verlieh Connery Bond seinen eiskalten Witz, seine pantherartige Eleganz und sein sexuelles Charisma", so Justin Chang von der Los Angeles Times über Connery.

In der Tat übte Connery eine gewisse männliche Anziehungskraft aus, von der sich die Menschen extrem angezogen fühlten und immer noch fühlen. Er war gleichzeitig einschüchternd und berauschend - und so mühelos verführerisch, dass die geschätzte amerikanische Filmkritikerin Pauline Kael 1989 sagte: „Connery sieht absolut selbstbewusst als Mann aus. Frauen wollen ihn kennen lernen und Männer wollen wie er sein".

Eine passendere Zusammenfassung von Connery hat es nie gegeben, als dass er der Maßstab für Bond und ein Barometer für den Männerstil sein konnte. So ist es nicht verwunderlich, dass sein Vermächtnis sehr stark mit seinem eigentlichen Charakter verflochten ist.

Kleider machen Leute? Nicht diesen Mann!

Wenn man über Sean Connery’s Geschick für Kleidung spricht, geht es nicht so sehr um seine stilistische Sensibilität - über die man unbegrenzt poetisch sein könnte - sondern vielmehr um ein Selbstbewusstsein, dass von innen heraus getragen wurde. Ja, um sein eigentliches platonisches Ideal.

Im Fall von Connery war es nicht die Kleidung, die den Mann machte, sondern der Mann, der die Kleidung machte. Er war kein Liebhaber des Schneiderhandwerks, anders als wie sein Nachfolger Roger Moore - der dafür bekannt war, das Atelier des geschätzten englischen Schneiders Douglas Hayward auch außerhalb seiner Rolle als Bond zu unterstützen - oder Cary Grant, dessen Identitäten auf und außerhalb der Leinwand sehr stark mit seinem ikonischen Sinn für Stil verflochten waren.

Er war natürlich elegant - mühelos sogar. Wer könnte das hellblaue einteilige Frottiertuch-Ensemble oder den kultigen dreiteiligen Anzug in grauem Glen-Karo oder den weißen Smoking mit roter Boutonnière vergessen, den er 1964 im Klassiker Goldfinger trug?

Doch im Fall von Sean Connery trat der Stil in den Hintergrund. Stil war etwas, auf das er hätte verzichten können, getragen durch seiner contenance. Könnte man dasselbe von den beiden oben genannten Moore und Grant sagen? Das entscheiden Sie selbst.

Das Vermächtnis von Sean Connery als Architekt seines eigenen Stils

Das alles bedeutet, dass Stil mehr als nur Kleidung ist; es geht vielmehr um Charakter und das Selbstbewusstsein, das von innen kommt. Ja, Stil gibt uns Selbstvertrauen, genauso wie es Aufmerksamkeit und Respekt verlangt. Aber es ist auch vielmehr eine Erweiterung des sich Selbst. Und durch diese Linse huldigen wir Sir Sean Connery und seinem Stil.

In gewisser Weise ist das Vermächtnis von Sean Connery eines, das Nonkonformität und Individualität zelebriert. In dieser Saison bitten wir Sie, das Vermächtnis von Sean Connery zu reflektieren - der Architekt Ihres eigenen Stils zu sein und sich nicht der Konformität zu unterwerfen - denn, um es mit den Worten von Ralph Waldo Emerson zu sagen:

"Man selbst zu sein in einer Welt, die ständig versucht, aus einem etwas anderes zu machen, ist die größte Leistung".