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Schönheit wird die Welt Retten?

Eine künstlerische Reise

Die aktuellen Nachrichten können wir nicht schön reden. Doch was wir können, ist darauf hinzuweisen, dass es auch in diesen Momenten Schönheit gibt in allem was wir tun. Auf eben diese sollten wir mehr denn je achtgeben – lässt sie uns doch am Leben festhalten.

Oder?

Stellen wir dazu heute einmal die Prophezeiung von Fjodor Dostojewski: „Schönheit wird die Welt retten“ auf den Prüfstand.

Schon der Literaturnobelpreisträger Alexander Solschenizyn analysierte dieses Zitat aus dem Buch von Dostojewski „Der Idiot“ in seiner Nobel-Dankesrede und fragte provokativ:

„Was für eine Aussage ist das? Lange Zeit hielt ich es für blosse Worte. Wie könnte das möglich sein? Wann hat Schönheit in der blutrünstigen Geschichte jemals jemanden gerettet? Veredelt, emporgehoben, ja – aber wen hat es gerettet?"

Eine Frage, der wir uns angesichts der heutigen Situation gewiss noch einmal widmen können.

Um die Antwort zu verstehen, die Solschenizyn auf diese Fragen gibt, müssen wir zunächst verstehen, was er als Funktion der Kunst ansah, von der er argumentierte, dass sie letztendlich „der einzige Ersatz für eine Erfahrung ist, die wir selbst nie erlebt haben.“

Was genau bedeutet das?

Nun, die Kunst ist die einzige Erfahrung, die uns direkten Zugang zu der Bedeutung und dem Gefühl der Erfahrungen von anderen geben kann. Erfahrungen die über unsere eigenen hinausgehen.

So schlägt Dostojewski vor, dass wir durch die Schönheit eine echte und sehr greifbare Verbindung mit denen finden können, die vor uns eben diese Erfahrungen gesammelt haben – und mit denen wir in diesem Moment eine Coexistenz bilden.

Schönheit ist hier das, was es jedem von uns ermöglicht, unsere individuellen und ganz besonderen Erlebnisse zu etwas zu erheben, das der universellen Bedeutung näher kommt.

Und so möchten wir mit Ihnen heute auf die Erfahrung von Künstlern in Sachen "relaxed casual Style" zurückblicken und den Stil derer beleuchten, die für die Schönheit gewissermaßen gelebt haben.

Der "relaxed casual Style" des Künstlers

Ein Künstler wie David Hockney ist ein grosser Könner im Zusammenspiel der Farbthemen. Der britische Künstler ist berühmt für seine Bilder über das Leben in Los Angeles. Hockney fängt in seinen lebhaften Pop-Art-Gemälden die hedonistische Atmosphäre und Kultur der Stadt, die Freizeitaktivitäten der Bewohner und das Wetter ein. „Ich lebe lieber in Farbe,“ hat der Künstler zu seiner Entscheidung gesagt, sich in Kalifornien niederzulassen.

Diese universelle Bedeutung der Farben lässt sich gekonnt in die Modewelt übertragen wie der von MJ kuratierte Look aufzeigt. „The Artist“ ist ein intelligent stilvoller Look mit Esprit, der den Intellektuellen und Künstler zitiert und damit wie von Solschenizyn angebracht von den Erfahrungen derer „zehrt“ die bereit vor uns eben diese Schönheit durchlebt haben.

So trug auch der grosse Maler Jackson Pollack solche unkonstruierten Baumwollsakkos als Arbeitsjacke oder wenn er sich, was äußerst selten geschah, in der Öffentlichkeit zeigte.

Sehr beliebt ist dieser Stil noch heute in der Kunstszene Londons. Drake's Gründer und Kunstsammler Michael Hill ist, genau wie Fergus Henderson, der Inhaber des einmaligen Casual-Restaurants „St.John“, ein Liebhaber dieses Stils und MJ ein grosser Fan des Restaurants St.John.

Zu dem Look gehören:

- Dunkelblauer Peacoat „Nabucco“ von Moorer. Leichtes regenresistentes Shape Memory Tec Material bietet perfekten Wetterschutz.

- Casual-Sakko „Games-Blazer“ aus gewaschenem Baumwollmix. Die steigenden Revers und die völlig unkonstruierte Verarbeitung zeigen sartoriale Einflüsse und verbinden diese mit dem Gedanken einer sportlichen Jacke.

- Das Polohemd „Paulie“ von Brigatelli dal 1922 wurde aus feiner ägyptischer Mako Baumwolle gestrickt. Schmeichelnd wie Kaschmir und doch angenehm kühl. Das Polo stellt hier in seinen Farben auch die Brücke zwischen Jacke und Games Blazer. Warmes Ocker wird durch das Safrangelb des Polos zu einer sommerfrischen Einheit und das Blau erzeugt maritime Momente.

Auf die Details kommt es an!

Stets wichtig zu beachten sind die Accessoires, die in der Abrundung eines Looks grosse Bedeutung haben.

Ein Bandana als Halstuch ersetzt eine formelle Krawatte, ein leichter Schal in der Jackentasche kann in jeder Situation, zum Schutz vor der Kälte, aus der Tasche gezaubert werden. Die Seitentasche bietet Platz für die Tageszeitung damit Sie in diesen verrückten Zeiten stets auf dem Laufenden sind, oder an besseren Tagen für das Konzertprogramm oder den Ausstellungskatalog.

Perfektes Beinkleid wird hier eine Jeans aus original Japan-Denim von Resolute mit einen Native-Westerngürtel von Meneghetti.

Hierzu den Clifford Boot oder an ganz heißen Tagen Espadrilles von Drake´s.