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Teil I: Die Vorbilder, die wir hatten & die Vorbilder, die wir brauchen

In schweren Zeiten offenbart sich der wahre Charakter!

Wenn man über die aktuelle globale Pandemie und vielleicht sogar über die drohenden finanziellen Schwierigkeiten nachdenkt, die uns auf der anderen Seite erwarten, könnte einem verziehen werden, dass man von Melancholie und Leid übermannt wird.

Warum ist das Leben mit solchen Gefahren gefüllt, fragen wir uns? Nun, bevor man sprichwörtlich den Kaninchenbau des Untergangs und der Finsternis herunterrutscht, um die Welt nie wieder durch das Prisma der Positivität zu betrachten – sollte man sich zu Recht an die Herausforderungen unserer Vorfahren erinnern und sich letztendlich damit beschwichtigen, dass „auch dies vergehen wird“ um Winston Churchill zu zitieren.

Trost spenden kann uns auch die Tatsache, dass einige außergewöhnliche Männer (und Frauen), mit der Herausforderung als Katalysator, dazu angespornt werden in einer Zeit wie dieser außergewöhnliche Leistungen zu vollbringen – solche, von denen man eines Tages aus den Annalen der Geschichte berichten wird. Allenfalls so, wie wir es bei Churchill auch tun.

Zu diesem Zweck scheinen die Worte von Helen Keller besonders zutreffend: „der Charakter kann sich nicht im Zustand der Ruhe und Behaglichkeit entwickeln. Nur durch die Erfahrung von Prüfung und Leiden kann die Seele gestärkt, die Vision geklärt, der Ehrgeiz angeregt und der Erfolg erzielt werden“.

Und so kehren wir kurzerhand zu einigen wegweisenden Persönlichkeiten zurück, denen Härte begegnete und diese doch als Sieger hervorgingen - ganz zu schweigen davon, dass Sie dies mit Stil taten.

Unsere 3er Serie beginnt mit einem Landsmann...

Berthold Beitz

Beitz wurde von vielen als Deutschlands Antwort auf Agnelli angesehen - vor allem wegen seiner Sensibilität für Mode und seiner Stellung als „Industrieller“- stand in den 50er Jahren an der Spitze des Krupp-Stahlkonzerns.

Auf die Frage hin was seine eigene Definition von Glück sei, antwortete der humanistisch geprägte Beitz:

„Ich habe viel Glück gehabt in meinem Leben. Perikles sagte, das Geheimnis des Glücks ist die Freiheit! Das Geheimnis der Freiheit ist der Mut! - Danach habe ich gehandelt. Den glücklichen Moment muss man packen – und was daraus machen. Natürlich muss man auch den Mut dazu haben. Aber Mut wird belohnt! Das ist meine Erfahrung.“


Und Mut hatte dieser Mann...

...denn all seine Errungenschaften auf dem Gebiet der Wirtschaft, sein Modebewusstsein und sein großartiger Geschmack wurden durch seine Selbstlosigkeit weit in den Schatten gestellt, als er während des Zweiten Weltkriegs in Polen als Leiter einer Erdölgesellschaft stationiert war.

Mitten im Holocaust bewahrte er Hunderte seiner jüdischen Angestellten vor der Zwangsdeportation. 1973 erklärte ihn die israelische Gedenkstätte Yad Vashem zum "Gerechten unter den Völkern"

Doch zu schwer wiegen die Schuldgefühle angesichts der Tausenden, die der Manager damals nicht zu retten vermochte – und so nahm er die Auszeichnung erst viel später entgegen. 

Der Spiegel hat in einem seiner vielen Artikel über Beitz gefragt: Warum handelte Beitz, wo Millionen Deutsche weggeschaut haben? Er selbst spielte seine Rettungsaktionen eher herunter und sagte: "Wenn ich Angst gehabt hätte, wäre ich verloren gewesen. Ich durfte keine Angst haben, und ich hatte sie auch nicht."

Der Spiegel konstatiert, dass bis heute Beitz' Taten während des Kriegs eine implizite Anklage gegen alle bedeuten, die in vergleichbaren Situationen untätig geblieben sind. 

Sie sehen, sein Vermächtnis ist nicht von ungefähr geprägt von Adel, Mut und Selbstlosigkeit. Eigenschaften, die einen wahren Leader ausmachen.

Und das sollten wir uns alle als Beispiel nehmen.

Also liebe Herren, in diesen schwierigen Zeiten bitten wir darum, die Wörter, die Weisheiten und den Stil dieser Vorbilder zu beherzigen, und sich aufzumachen, um Großes zu vollbringen...

Nächste Woche erfahren Sie in Teil II wer am Limit lebte, totgeglaubt war und ein unvergleichliches Comeback gemeistert hat...